Öffne zuerst die Fenster deiner Seele und lass deine Gefühle für alle erstrahlen, so wie ein Stern, dessen Lichtstrahl alle berührt, speist und wärmt und Linderung bringt.

Aus  „Lebendige Quelle“, Francisco Cândido Xavier /Emmanuel (Geistwesen)

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Allan Kardec

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Allan Kardec ist ein Pseudonym für Prof. Hippolyte Léon Denizard Rivail, der am 03. 10.1804 in Lyon (Frankreich) geboren wurde und am 31.03.1869 in Paris starb.

Kardec wuchs mit bürgerlicher Erziehung in der Schweiz auf; er war Schüler Pestalozzis und gründete mit 28 Jahren in Paris ein pädagogisches Institut, heiratete eine seiner Lehrerinnen und schrieb einige Schulbücher. Als ab 1850 die Welt von spiritistischer Literatur über die amerikanische Familie Fox überschwemmt wurde, wandte sich Kardec diesem Gebiet zu. Er nahm das Pseudonym Allan Kardec an, weil er unter diesem Namen in einer früheren Inkarnation z.Zt. der Druiden als Bauer in der Bretagne gelebt haben will. In Zusammenarbeit mit den Geistern von Sokrates, Swedenborg und Napoleon schrieb er eine Reihe von Büchern; bald kamen auch noch die Geister von Augustinus, dem heiligen Ludwig, Martin Luther und Pascal als Mitarbeiter hinzu. Kardec gilt als der Begründer der westlichen Lehre der Wiederverkörperung (Reinkarnation) und des so genannten Reinkarnations-Spiritismus als Wissenschaft; er holte den Spiritismus aus dem Okkulten, aus der Geheimwissenschaft und wertete ihn zur Parapsychologie, zur PsychoBioPhysik auf. Seinen Büchern war ein enormer internationaler Erfolg beschieden; zeitweilig hatte Kardec mehr als 1 Million Anhänger in Europa. Vom Erzbischof von Barcelona wurde Kardec geächtet und 300 Bände seiner Bücher wurden am 09.10.1861 auf der Esplanade von Barcelona verbrannt.

Auf seinem Grab auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise steht noch heute ein so genannter Menhir (keltischer Druidenstein), der von seinen Verehrerinnen immer mit Blumen geschmückt wird. Sein Grab ist stets von anonymen Bewunderern umlagert, die hier beten und Trost suchen, den sie woanders nicht finden können. Von den vielen Berührungen mit den Fingern zeigt seine Büste schon deutliche Spuren der Abnutzung.
Allan Kardec's Werke
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  • Das Buch der Geister (1857)
  • Das Buch der Medien (1861)
  • Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus (1864)
  • Himmel und Hölle (1865)
  • Genesis (1868)

Zitaten

"Geboren werden, sterben, wiedergeboren werden und sich immer weiter entwickeln, so ist das Gesetz."
Allan Kardec

"Unerschütterlicher Glaube ist nur der, der zu allen Zeiten der Menschheit der Vernunft gegenüber treten kann."
Allan Kardec

"Das Studieren der Werke Allan Kardecs ist grundlegend für die richtige Kenntnis der Spiritistischen Doktrin." Allan Kardec